Renewbility I

Stoffstromanalyse – Nachhaltige Mobilität im Kontext erneuerbarer Energien bis 2030

Das im Juni 2009 abgeschlossene Verbundvorhaben Renewbility I hatte zum Ziel, ein integratives Analyse­instrumentarium zu entwickeln. Damit sollten Maßnahmen und Wirkungen einer zukünftigen nachhaltigen Verkehrspolitik abgebildet und Minderungspotenziale quantifiziert werden.

Zu den wesentlichen Neuerungen des integrativen Modellierungsansatzes zählte die gekoppelte, dynamische Betrachtung von Mobilitätsangebot und –nachfrage. Das Mobilitätsverhalten im Personenverkehr wurde auf Mikroebene für drei beispielhafte Regionen modelliert. Ferner wurden in Renewbility dezidiert die Wechselwirkungen zwischen Verkehrs- und Energiesektor im Hinblick auf die Förderung erneuerbarer Energien berücksichtigt. Zum Erfolg des Projekts trug eine enge Kooperation mit gesellschaftlichen Akteuren bei der Modell- und Szenarioentwicklung bei.

Die wichtigsten Ergebnisse: Die im Stakeholder-Szenario Klimaschutz im Verkehr aufgezeigten Potenziale für den Klimaschutz und der verstärkte Einsatz erneuerbarer Energien im Verkehrssektor sind mit verkehrspolitisch ambitionierten Maßnahmen und Annahmen verbunden. Sie zeigen aber auch deutliche Minderungsoptionen auf. Mit dem im Rahmen des Projektes Renewbility entwickelten Modellverbund steht nun ein Instrument zur Verfügung, um entsprechende Maßnahmen zu analysieren und gegebenenfalls auch weitere Minderungspotenziale aufzuzeigen.